Künstlerportrait / Neues

Portrait: Julian Windmöller

[30 Künstler, 5 Fragen, der 1. Satz]
Jeden Montag ein Künstlerportrait der aktuellen Ausgabe.
Heute: Autor JULIAN WINDMÖLLER aus [Lautschrift] #2.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wie bist du zum Schreiben gekommen?
Ich habe schon immer gerne gelesen, meine Umwelt beobachtet und mit Menschen geredet. Dabei habe ich mir fast zwangsläufig eigene Gedanken gemacht, bzw. sind mir eigene Ideen gekommen und die wollte ich irgendwann auch festhalten. Meine ersten richtigen Versuche sind mit so 14 Jahren gewesen, glaube ich.

Welcher Künstler inspiriert dich bzw. was inspiriert dich?
Mich inspiriert es mit unterschiedlichen Menschen zu sprechen und in andere Lebenswelten einzutauchen. Auch Musik, Kunst und Philosophie beeinflussen mich sehr stark. Konkrete Personen zu nennen fällt mir schwer, erst recht in einer Reihenfolge. Weil das aber eine etwas unbefriedigende Antwort ist: hier ein paar Menschen, die mich auf jeden Fall auf die eine oder andere Weise beeinflussen: Malewitsch, Nietzsche, Caspar-David Friedrich, die Jungs von Tool.

Wo bist du online und offline zu finden? (Hast du einen eigenen Blog den du hier vorstellen möchtest? Schreibst du lieber Zuhause oder im Café?)
Im realen Leben rennt man mir, wie so ziemlich jedem Tübinger, in der Wilhelmstraße über den Weg (bevorzugt in Nähe des Hegelbaus), abends bei einem gemütlichen Bierchen in diversen Tübinger Kneipen oder bei Feten, wie dem Druschba-Tanz. Natur liebe ich sehr und die Wiesen und Wälder vom WHO in Laufreichweite zu haben ist einmalig. Derzeit begegnet man mir allerdings eher in der Metro oder den Bars von Moskau.
Meine Ideen schreibe ich dort auf, wo sie mir kommen, bzw. sobald ich Zettel und Stift zur Hand habe. Ins Reine geschrieben wird das Ganze in der Regel nachts an meinem Laptop mit einem Bierchen zur Hand und Musik im Raum.
Online pflege ich außer Facebook keine öffentlichen Seiten.

Was zeichnet dich und deinen Schreibstil aus?
Ich versuche nicht einfach nur etwas wiederzugeben oder eine Geschichte zu erzählen. Meine Texte sollen  zum Nachdenken anregen und etwas darstellen, dem man nicht so oft über den Weg läuft. Ich mag abstrakte Beschreibungen und den Eindruck von Unschlüssigkeit, weil diese einem die Möglichkeit geben, die Freiheit und den Fascettenreichtum des Lebens auszudrücken. Dabei sollen meine Texte aber nicht trocken oder wirr wirken. Wenn man zu abstrakt ist, findet sich keiner mehr darin wieder. Meine Texte sollen auch einfach schön zu lesen sein und interessante Bilder im Kopf malen. Kopfkino ist noch immer das beste Kino.
Hoffentlich fühlen sich viele Menschen auf die eine oder andere Weise angesprochen in meinen Texten.
Für Kritik und Gedanken bin ich immer erreichbar.

Warum Prosa?
Ich denke, ich kann mich in Prosa am besten ausdrücken. Gedichte laufen oft auf schlechte Reime oder große Beliebigkeit heraus, habe ich das Gefühl. Gute Gedichte zu schreiben ist sehr schwierig. Texte bieten einem einfach mehr Freiheit, als ein Gedicht. Aber neben Prosa schreibe ich auch Essays und photographiere (Das, was eine Digitalkamera eben so hergibt).

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