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Post-Release-Lesung

Die Release-Lesung der zweiten [Lautschrift]-Ausgabe

Am 20. April wurden gesprochene Worte  schneller, drangen bis tief in die Gläser der Zuhörer, brachten mit ihren Schwingungen die Sprudel- und Bieroberflächen darin zum Vibrieren, während man an der Bar den letzten Weißwein ausschenkte.Die Release-Lesung der zweiten [Lautschrift]-Ausgabe

Am 20. April wurden gesprochene Worte  schneller, drangen bis tief in die Gläser der Zuhörer, brachten mit ihren Schwingungen die Sprudel- und Bieroberflächen darin zum Vibrieren, während man an der Bar den letzten Weißwein ausschenkte.

Das Kulturcafé Neruda in Augsburg machte seinem Namen alle Ehre, die Kultur war in jeder Bücherwand, an jeder Wäscheschnur, die sich quer über den Raum spannte und auf allen Ablageflächen zu spüren und zu sehen. Wohin das Auge auch blickte: es konnte nie langweilig werden. Und an diesem Freitagabend war es eben auch die Stimmen, die die Kultur im Café vervollständigte. Es lasen die jungen Talente, die in der zweiten Ausgabe von [Lautschrift] ihre Auffassung von „Aufbruch“ vorstellten, manchmal leise, manchmal lauter, voll Energie und dann wieder zaghafter – eine gelungene Mischung für die allererste Release-Lesung des Magazins.

Laut und leise lesen im Neruda

Jonathan Schaake brachte neue Gedichte mit, las mit Erfahrung in der Stimme, zog die Zuhörer sofort in seine Welt der Worte, Isabell Schwöble las ihren Text „In the Morning“ aus der aktuellen Ausgabe und faszinierte nicht nur mit ihrem schönen englischen Akzent, sondern auch mit ihrer bedachten, ruhigen Art Worte auszusprechen. Konstantin Helmsauer’s Gedicht „Longyearbyen“ hatte genau das richtige Tempo und machte Lust auf mehr, Cindy Ruch erfasste alle Zuhörer mit ihrer Kurzgeschichte „Dazwischen schwimmen“ und wiegte das Publikum von einer Welle zur nächsten. Sarah Kampfl’s anspruchsvoller Essay „Wohin soll man aus der Endlichkeit aufbrechen“ gab Anklang zum Nachdenken und auch die Prosageschichte „Grell“ von Jennifer Six ließ die Zuhörer atemlos bis zum allerletzten Wort lauschen. Neue Stimmen mischten sich in die entspannte Atmosphäre: Andy und Thomas, als Band „The Roommates“ und auch im wahren Leben Mitbewohner der Herausgeberin Cindy Ruch, verführten die Gäste mit Stimme und Gitarrenklängen, mit eigenen Texten und ihrer Nähe zum Publikum. In den zweiten Teil der Lesung stieg explosionsartig der Slampoet Simon Felix Geiger ein und der Profi träumte sich laut in sein eigenes Königreich während das Publikum der Worte wegen erschrocken zuckte oder schmunzelte und sich nickend in ihnen eingrub. Zwei englische Texte folgten, Lea Scheitenberger’s „News of the Eastern World“ versprühte leise Intensität und Lena Moser’s „First Journey“ wurde zu Recht selbstbewusst und mit tollem Englisch vorgetragen. Den Abschluss der [Lautschrift]eigenen Künstler machte Samuel Hamen, seines Zeichens nicht nur [Lautschrift] Stellvertreter in Heidelberg, sondern auch Gedichtkenner und –liebhaber, der mit „Vers oder Zeile“ noch einmal die Zuhörer zum Denken anregte und so die Lesung abschloss. Doch halt, der Open-Mic-Teil des Abends hielt noch die „Wiederholung der Geburt“ eines augsburgerischen Schreiberlings bereit, dessen Text Abschlusspunkt war.

Danke für den schönen Abend!

Vielen Dank an Fikret vom Kulturcafé Neruda, an die Künstler, die oft eine lange Anreise nach Augsburg auf sich nahmen (oder, wie im Fall von Anna Kuropatkova leider leider im Stau standen und es nicht rechtzeitig zur Lesung schaffte – danke, dass du trotzdem noch gekommen bist!), an das bezaubernde Publikum, das sich auch nach drei Stunden noch voll auf Texte und Worte konzentrieren konnte, an den Fotografen Toni Ruch für die schönen Momentverewigungen und vielen Dank an alle, die die Lesung möglich machten. Schön war’s! Gerne wieder. Sehen wir uns für [Lautschrift] #3 wieder?

Das Kulturcafé Neruda in Augsburg machte seinem Namen alle Ehre, die Kultur war in jeder Bücherwand, an jeder Wäscheschnur, die sich quer über den Raum spannte und auf allen Ablageflächen zu spüren und zu sehen. Wohin das Auge auch blickte: es konnte nie langweilig werden. Und an diesem Freitagabend war es eben auch die Stimmen, die die Kultur im Café vervollständigte. Es lasen die jungen Talente, die in der zweiten Ausgabe von [Lautschrift] ihre Auffassung von „Aufbruch“ vorstellten, manchmal leise, manchmal lauter, voll Energie und dann wieder zaghafter – eine gelungene Mischung für die allererste Release-Lesung des Magazins.

Laut und leise lesen im Neruda

Jonathan Schaake brachte neue Gedichte mit, las mit Erfahrung in der Stimme, zog die Zuhörer sofort in seine Welt der Worte, Isabell Schwöble las ihren Text „In the Morning“ aus der aktuellen Ausgabe und faszinierte nicht nur mit ihrem schönen englischen Akzent, sondern auch mit ihrer bedachten, ruhigen Art Worte auszusprechen. Konstantin Helmsauer’s Gedicht „Longyearbyen“ hatte genau das richtige Tempo und machte Lust auf mehr, Cindy Ruch erfasste alle Zuhörer mit ihrer Kurzgeschichte „Dazwischen schwimmen“ und wiegte das Publikum von einer Welle zur nächsten. Sarah Kampfl’s anspruchsvoller Essay „Wohin soll man aus der Endlichkeit aufbrechen“ gab Anklang zum Nachdenken und auch die Prosageschichte „Grell“ von Jennifer Six ließ die Zuhörer atemlos bis zum allerletzten Wort lauschen. Neue Stimmen mischten sich in die entspannte Atmosphäre: Andy und Thomas, als Band „The Roommates“ und auch im wahren Leben Mitbewohner der Herausgeberin Cindy Ruch, verführten die Gäste mit Stimme und Gitarrenklängen, mit eigenen Texten und ihrer Nähe zum Publikum. In den zweiten Teil der Lesung stieg explosionsartig der Slampoet Simon Felix Geiger ein und der Profi träumte sich laut in sein eigenes Königreich während das Publikum der Worte wegen erschrocken zuckte oder schmunzelte und sich nickend in ihnen eingrub. Zwei englische Texte folgten, Lea Scheitenberger’s „News of the Eastern World“ versprühte leise Intensität und Lena Moser’s „First Journey“ wurde zu Recht selbstbewusst und mit tollem Englisch vorgetragen. Den Abschluss der [Lautschrift]eigenen Künstler machte Samuel Hamen, seines Zeichens nicht nur [Lautschrift] Stellvertreter in Heidelberg, sondern auch Gedichtkenner und –liebhaber, der mit „Vers oder Zeile“ noch einmal die Zuhörer zum Denken anregte und so die Lesung abschloss. Doch halt, der Open-Mic-Teil des Abends hielt noch die „Wiederholung der Geburt“ eines augsburgerischen Schreiberlings bereit, dessen Text Abschlusspunkt war.

Danke für den schönen Abend!

Vielen Dank an Fikret vom Kulturcafé Neruda, an die Künstler, die oft eine lange Anreise nach Augsburg auf sich nahmen (oder, wie im Fall von Anna Kuropatkova leider leider im Stau standen und es nicht rechtzeitig zur Lesung schaffte – danke, dass du trotzdem noch gekommen bist!), an das bezaubernde Publikum, das sich auch nach drei Stunden noch voll auf Texte und Worte konzentrieren konnte, an den Fotografen Toni Ruch für die schönen Momentverewigungen und vielen Dank an alle, die die Lesung möglich machten. Schön war’s! Gerne wieder. Sehen wir uns für [Lautschrift] #3 wieder?

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